Seit einiger Zeit drehte sich bei uns alles um das Thema Selbständigkeit – ja oder nein. Eine Existenzgründung in der Schweiz kam aus finanziellen Gründen nicht in Frage.

Der Laasenhof war uns dabei schon vor Jahren ins Auge gefallen und wir hatten beim ersten Anblick unser Herz verloren. Mit einem Eigentümerwechsel im Winter 2011 ergab sich für uns dann die einmalige Chance, unseren Traum Realität werden zu lassen. Sogenannten Lehr- und Wanderjahren führten uns als Hotelfachfrau und Koch nach Nordrhein-Westfalen, in die Schweizer Berge und an den Vierwaldstätter See. In jedem Hotel haben wir andere Erfahrungen sammeln können. Das war besonders wichtig, um heute gemeinsam und erfolgreich den Laasenhof zu betreiben. 

Wir kamen aus der „Schweizer Gemütlichkeit“ (und Höflichkeit) und mussten uns erst wieder an die deutsche Unruhe und Hektik gewöhnen.

Das erste Jahr war ein Jahr der Umstellung und Neuorientierung. Wir kamen aus der „Schweizer Gemütlichkeit“ (und Höflichkeit) und mussten uns erst wieder an die deutsche Unruhe und Hektik gewöhnen. Auch die Geschmäcker waren hier anders als bei den Alpenbewohner/innen. Doch die größte Herausforderung war der Wechsel vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber. Unser Anspruch war hoch, denn Gäste suchen heute bei ihren Reisen nach dem Besonderen. Zimmer oder Gaststuben im Charme der 80er Jahre sind dabei tabu, es sei denn, es handelt sich um ein Museum. Eine große Rolle spielt auch immer wieder die Freundlichkeit, welche unseren Gästen bei ihren Wanderungen leider nicht überall begegnet. Ein Lächeln kostet nichts und bringt doch so viel. Diese Philosophie geben wir an unsere Mitarbeitenden weiter und auch sie leben diese. 

Familie Höse hat mit ihrer Heimkehr einen Ort der Aktivität und Entspannung, des Genusses und der Inspiration geschaffen, einen Ort an den so mancher gerne zurückkehrt. 

Diese Erfolgsgeschichte veröffentlichen wir mit freundlicher Unterstützung des Landkreises Sächsische Schweiz Osterzgebirge.
Bildnachweis: Familie Höse, Animaflora PicsStock von Fotolia.