Zusammengenommen bieten Sachsens Hochschulen ein riesiges Spektrum an fast 500 Studienmöglichkeiten von A wie Afrikastudien bis Z wie Zahnmedizin. Viele Studiengänge sind selten oder sogar einmalig in Deutschland.

Kein Wunder, dass Sachsen bei Studienanfängern eines der vier beliebtesten deutschen Bundesländer ist. Die Bandbreite der Studienfächer ist riesig; es gibt fast nichts, was man an den 14 staatlichen Hochschulen zwischen Plauen und Zittau nicht studieren kann. Das soll in Zukunft noch besser werden. Mit dem beschlossenen Hochschulentwicklungsplan wird die sächsische Regierung in den nächsten Jahren in die Hochschulen investieren. Das bedeutet weitere Fördermittel- und Ausbauzusagen anstatt Stellenkürzungen und Fächerabbau. Studienangebote werden enger mit Forschungsfeldern verzahnt, damit die nächste Generation hierbleibt und in Sachsen ihre Karriere starten kann. Die sozialen Rahmenbedingungen des Studiums, wie Förderung von Frauen und Vereinbarkeit von Studium und Familie, sollen ebenfalls noch deutlich besser werden.

Beste Studienbedingungen

Für alle, die exzellente Studienbedingungen, intensive Betreuung und hochmoderne Ausstattung für ihr Studium wünschen, sind die Hochschulen in Sachsen perfekt – ob in Dresden oder Leipzig, Chemnitz oder Freiberg oder in kleineren Hochschulstandorten wie Zwickau oder Zittau.

Hochschulgebäude wie das Leipziger Paulinum oder die mathematisch- und naturwissenschaftlichen Institute der TU Dresden lassen Tradition auf fortschrittlichste Architektur treffen. Eines der modernsten Ausbildungszentren für Medien in Europa steht in Mittweida.

Neben den 14 staatlichen Hochschulen und den sieben Studienakademien gibt es in Sachsen die Evangelische Hochschule Dresden mit sozialwissenschaftlichem Profil, weitere staatliche anerkannte Hochschulen in freier oder kirchlicher Trägerschaft und Hochschulen der Verwaltung (Studieren in Sachsen).

Sachsen ist bekannt als Ingenieurschmiede

…und das über die Grenzen Deutschlands hinweg. Die Ausbildung von Ingenieuren hat hier eine lange Tradition. Etwa 35 Prozent der Studierenden sind in den ingenieurwissenschaftlichen Fächern eingeschrieben. In Sachsen kann man sich auch noch und wieder für die bewährten Diplomstudiengänge entscheiden.

Studieren in Dresden

Die Technische Universität Dresden ist etwas Besonderes unter den sächsischen Hochschulen: Sie trägt als bisher einzige ostdeutsche Einrichtung das Prädikat „Exzellenz-Universität“. Seit 1828 studieren hier junge Leute an 18 Fakultäten in 121 Studiengängen. So viele Fächer bieten deutschlandweit nur sehr wenige Universitäten an.

Die TUD ist nicht die einzige Hochschule in der sächsischen Landeshauptstadt: Acht weitere Einrichtungen, dazu die Staatliche Studienakademie Dresden und die privat geführte Dresden International University, machen Dresden zur Studierenden-Hochburg – ganz abgesehen von der wunderschönen Lage der Stadt an der Elbe und ihrer lebendigen Kneipenszene.

Vogtland, Lausitz & Co.: kleine, aber feine Hochschulen

Attraktive Studienangebote gibt es in Sachsen buchstäblich an jeder Ecke: Wer möglichst praxisbezogen studieren und forschen möchte, der sollte den Blick nach Zwickau wenden, wo nicht nur Technik und Wirtschaft, sondern auch Gebärdensprachdolmetschen oder Musikinstrumentenbau im Fächerkanon stehen. Die „Hochschule der Begegnung“ in der 15.000-Einwohner-Stadt Mittweida bietet ihren Studierenden nicht nur die praktische Arbeit im eigenen Radiosender oder den Studiengang der IT-Forensik, sie ist auch als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Spitzenklasse im Bereich der Umweltwissenschaften ist die Bergakademie Freiberg, ihres Zeichens älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt. Nur hier kann man Industriearchäologie oder Markscheidewesen studieren. An der Hochschule Zittau/Görlitz im Dreiländereck von Deutschland, Polen und Tschechien lernt man zusammen mit Kommiliton/-innen aus anderen Ländern – Fremdsprachenunterricht quasi inklusive.

Noch mehr Praxis

Als Alternative zum Hochschulstudium winkt die Berufsakademie mit ihren sieben Standorten in Bautzen, Breitenbrunn, Dresden, Glauchau, Plauen, Leipzig und Riesa mit der engst möglichen Verknüpfung von Theorie und Praxis. Zwei Partner übernehmen hierbei die Aufgabe, die Studierenden für ihren Beruf optimal zu qualifizieren: ein Unternehmen als Lernort für die Praxis und die Berufsakademie Sachsen als Lernort für die Theorie. In drei Jahren erlangen die Absolvent/-innen der Berufsakademie einen anerkannten Bachelor- bzw. Diplomabschluss. Die Berufsakademie Sachsen bietet über 40 duale, praxisintegrierende Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Technik sowie Soziales und Gesundheit an.

Studieren in Leipzig und Chemnitz

Leipzig und Chemnitz, die beiden anderen Großstädte Sachsens, stehen der Elbmetropole in Sachen Studierendentauglichkeit in nichts nach. In Leipzig genoss schon Goethe sein Bier in „Auerbachs Keller“, 230 Jahre bevor Leipzig mit den Montagsdemonstrationen zur „Heldenstadt“ der Wendezeit wurde.

Die traditionsreiche Messestadt Leipzig im zauberhaften „Neuseenland“ genießt europaweiten Ruhm in Sachen Kultur. Die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ bildet Musiker/-innen und Schauspieler/-innen auf internationalem Niveau aus. An der Hochschule für Grafik und Buchkunst lernen Medienkünstler/-innen seit über 250 Jahren. Angehende Ingenieure lockt die HTWK Leipzig mit ihrem Renommee als Zentrum der Robotik, und die über 600 Jahre alte Universität Leipzig bietet einen Bildungskanon von Biomedizin bis Sorabistik.

Im beschaulicheren Chemnitz locken derweil viele neue Museen und Galerien, Parks und das Erzgebirge vor den Toren der Stadt. Ins ehemalige Karl-Marx-Stadt zieht es heute junge Menschen aus ganz Deutschland, die auf ein Studium mit Praxisbezug und Zukunftsorientierung Wert legen; von ressourceneffizienter Produktion bis zu intelligenten Systemen reicht die Bandbreite der Studiengänge, die mit zahlreichen Partnerhochschulen weltweit punkten. Sehr günstige Mieten und die Kinderfreundlichkeit der Chemnitzer Uni bieten sich vor allem für junge Familien an. Und: In Chemnitz kann man viele Studiengänge auch auf Englisch studieren.

Bunte Vielfalt

Die sächsischen Hochschulen sind nicht nur Orte der menschlichen, sondern auch der kulturellen Vielfalt und Weltoffenheit! Von den insgesamt 109.336 Studierenden im Jahre 2017 sind ca. 15.300 aus dem Ausland. Zudem arbeiten an sächsischen Hochschulen fast 2.000 ausländische Lehrkräfte.

Jedes Talent wird gebraucht

Jeder kann, darf und muss sich beteiligen können. Inklusion heißt wörtlich übersetzt: Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Handicap – überall dabei sein kann, in der Schule, in der Uni, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, bedeutet das gelungene Inklusion. Menschen mit Behinderungen sollen ohne Diskriminierung und gleichberechtigt mit anderen Zugang zu allgemeiner Hochschulbildung haben. Darauf verpflichtet die UN-Behindertenrechtskonvention die Vertragsstaaten. Die 14 staatlichen Hochschulen und die Berufsakademie Sachsen werden seit 2015 jährlich vom Sächsischen Wissenschaftsministerium mit 2 Millionen Euro unterstützt, um die Situation von Mitarbeitenden und Studierenden mit Behinderungen zu verbessern. Viele größere und kleinere Projekte haben damit Studium und wissenschaftliches Arbeiten für Menschen mit Beeinträchtigung erleichtert (Studieren in Sachsen mit Handicap).

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Pack dein Studium. Am besten in Sachsen.

So heißt die Initiative des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst gemeinsam mit den sächsischen Hochschulen. Die Webseite www.pack-dein-studium.de ist das offizielle Info-Portal zum Studieren in Sachsen – mit Tipps, Hinweisen und Berichten für Studieninteressierte, Eltern und Lehrpersonal. Sie informiert über die sächsische Hochschullandschaft, hilft bei der Wahl des Studiengangs und erklärt gängige Hochschulbegriffe. Mit dem Gemeinschaftsstand sind die sächsischen Hochschulen rund ums Jahr auf mehreren Bildungsmessen in ganz Deutschland unterwegs. Solche Gelegenheiten sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Auf Messen oder direkt an den Hochschulen finden Sie die beste Beratung durch Studienberatende, Professor/-innen oder Studierende.